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KUKUK Kunst, Kultur und Kitsch

Steirischer Einzelkämpfer für Art(en)Vielfalt – ein steirischer Kulturverein basiert auf Egoismus.

Der „Verein für Kunst, Kultur und Kitsch“ verdankt seine Existenz schlicht und einfach den persönlichen kulturellen Vorlieben von Gründer Christoph Jaritz. Üblicherweise erwirbt der geneigte Musikinteressierte einen Tonträger oder eine Eintrittskarte seiner Wahl, hört sich das Ergebnis in den eigenen vier Wänden oder im Konzertsaal an und führt CD oder DVD dem dafür vorgesehenen Regal im heimischen Wohnzimmer zu beziehungsweise speichert das soeben gesehene Konzert im dafür reservierten Teil des persönlichen Erinnerungsspeichers ab. Wobei die Spezies physikalischer Tonträger heutzutage schon als aussterbend zu betrachten ist – aber das wäre eine andere Geschichte. Christoph Jaritz hat jedoch seine eigene Vorstellung von Kunst- und Musikgenuss mit der Gründung seines Vereins „KUKUK“ im Jahr 2002 umgesetzt. Der Weizer hatte schon immer seinen Fokus auf die Akteure auf den Tonträgern und auf den Bühnen gelegt. Er wollte die Menschen hinter der Kunst persönlich kennenlernen.

John Scofield, Jon Cleary und Christoph Jaritz (c) Peter Purgar

John Scofield, Jon Cleary und Christoph Jaritz (c) Peter Purgar

Durch stetiges Kontakte knüpfen durch Förder- und Finanzhilfen von Stadt, Land und Wirtschaft konnte inhaltlich vieles umgesetzt werden.

Inhaltlich setzt sich der Verein immer wieder das Ziel, gewisse musikalische, literarische Gebiete oder Kontinente als solche zum Leitfaden zu erheben. Jaritz bewahrt dabei immer den Überblick und lässt sich nicht auf finanzielle Abenteuer oder verlockend klingende Schnellschüsse ein, sondern vertraut seinem Gespür und seiner Erfahrung.

In den bisherigen Jahren der Vereinsgeschichte hat sich naturgemäß eine stattliche Anzahl an Konzerten und Lesungen unterschiedlichster Stilrichtungen angesammelt. So standen in den vergangenen Jahren etwa August Schmölzer und Aniada a Noar für eine Werner Schab Lesung auf der Bühne. Gitarristen wie Karl Ratzer, Robben Ford, Mike Landau, Bill Frisell, John Scofield und Harri Stojka gaben ebenso berührende Auftritte.
Zu Gast waren aber auch die Gypsy Brass Legenden von Fanfare Ciocarlia, Liedermacher Gianmaria Testa sowie die Saxophon Legende Klaus Doldinger mit seiner Band Passport. Alle künstlerischen Gäste wie auch weitere Infos finden sich in übersichtlicher Form auf der Website www.kukukkunst.com

Allein diese Art(en)Vielfalt – sprich: Kunstvielfalt – des Programmes zeigt die stilistische Bandbreite, für die der Verein „KUKUK“ steht.

Auszug aus einem Interview mit Sam Schlagenhaufen

Sam Schlagenhaufen, Steve Gadd
Sam Schlagenhaufen, Steve Gadd
Jazz im Bild - Peter Purgar
Peter Purgar’s Jazz im Bild
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